seattle

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kurzer break.

obwohl der hausmeister mir untersagt hat, mit den privaten glasmurmeln auf dem hof zu spielen (vor allem nicht in der mittagszeit von 11:30-13:30 uhr) – nichts geht über die möglichkeit die welt über einen beschissenen tag zu informieren, dessen vierundzwanzigstündiges zeitkonto ich unvernünftig und ohne nennenswertes ergebnis verballert habe (ich bin ja so neoliberal), dessen tatsächliches resultat nicht erwünscht war (immer noch gähnende leere auf meinem virtuellen schreibblock wo schon tausende zeichen ein kohärentes ganzes zu einer deadline bis morgen nachmittag hätten füllen sollen…schreibblockade, ick hör dir trapsen!), an dem mir sonst sympathische mitmenschen sagen, wie „garstig“ ich doch manchmal sei (und das auch noch ohne grund – kann man absichtlich schlechte laune haben? vielleicht einige spezielle individuen), wenn alles sein sich in illusio auflöst und menschen mit einem leben ohne kabelanschluss beneidenswert erscheinen bzw. poeten da draußen rumschwirren, vor denen man kleinlaut einknickt, und wenn die venen in der linken armbeuge sich violett färben aber dank ihnen der kühlschrank wieder voll ist. da wir können nur froh sein, dass es heute nicht auch noch geregnet hat.

music for the occasion:

lady and bird „la ballade of lady and bird“ // air „another day“ // beck „round the bend“

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