begrabt meine sterblichen überreste am rande des gewerbegebietes

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und am ende liegt man in der badewanne, raucht eine papirosse und will sich die pulsadern aufschneiden. dazu laufen the kinks mit „lola“, kula shaker und meditationsmusik.
wenn mein leben mal verfilmt wird, dann mit thora birch und den soundtrack machen radiohead und charlotte gainsbourg.
ja, es war weihnachten.
jeder nehme seinen platz ein. meiner ist der als verzogenes großstadtkind (ich vermiss berlin tatsächlich, 260 km). wir sind auf dem land, in bayern – christus- und marienfiguren in jedem dorf. und dann erklär mal, dass du vegetarier bist, oh freude. zudem habe ich einen tierhaarallergie,meine weihnachtenden verwandten jedoch zwei katzen und einen hund. besser wird es nicht, juhu. mir wird nur gesagt, ich soll mich zusammenreißen.nein, ich werde kein landei, nie.
in ein paar tagen zurück nach hauptstadt,mit viel knete und wie immer den falschen geschenken (warum kriege ich mal nicht allerweltsplunder, sondern kunstkalender,die aussehen, als hätten gelangweilte arztgattinnen sie für eine ausstellung in einer außenbezirkssparkasse gemalt?)ich kann mir keinen gemütlicheren ort vorstellen als inmitten meiner verwandten,ein bombenanschlag wäre auch nicht viel anders.

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