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ende januar las vladimir sorokin aus seinem nun auch auf deutsch erschienenen buch „der tag des opritschniks“ u.a. in berlin-wannsee. feines folk auf dem weg zum ihm, altersschnitt 37+. eine schlechte musik leitete seine ankunft ein: sorokin, schlicht, ergraut, wieseläugig, schwebt herein, anbei eine dolmetscherin und ein übersetzer.
2 stunden liest sorokin, singt sorokin (bylina!), sorokin lacht, klatscht, und gibt ordentliche, verwertbare statements zum zustand russlands.
einmal auge in auge mit einem geheimen spätadoleszenten helden.
und doch ist das publikum ein bißchen wie die täubchen, die die kleinen brotkrumen der wahrheit aufpicken. hacken sich in ihrem demokratieverständnis fast die äuglein aus und ersticken an ihrem kropf von sellbstvergessenheit. jaja, das ist alles satire.

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Eine Antwort to “”

  1. bioadapter Says:

    ! Endlich! Kurze Texte!

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