attica

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umzugsbedingt wird momentan vieles vergessenes zu tage gefördert, das mal gleich auf dem müllhaufen der eigenen geschichte hätte landen sollen. etwa drei bis vier kilogramm papier liegen im müll, briefe, von einigen leuten gehen sie in die hunderte, nur ganz wenige davon sind es wert, aufgehoben zu werden. die meisten davon datiert von vor 8-10 jahren…
wie in einem mittelmäßigen coming-of-age-film läßt sich revue passieren, paneuropäischer briefwechsel in der prä-email-epoche (was für schöne briefmarken!), sowie die gesamte sexuelle entwicklung einiger damaliger „bester freundinnen“ im schnelldurchlauf wiederaufleben, geburtstage galoppieren dahin, die abwesenheit eines elternteils ist nachlesbar. ich stelle fest, mit 15 habe ich u.a. überspielte kassetten mit irgendwas schwurbel-teenie-musik nach griechenland geschickt und ich hatte auch eine intensive phase, in der ich mich nur als „arthur“ anreden ließ. die totale verdrängung.

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